Publikationen

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau
Am Schloss 4
39279 Leitzkau

Tel.: 0 39 241 / 934 - 0
Fax: 0 39 241 / 934 - 34


eMail: Leitzkau@dome-schloesser.de

Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Band I – Die Eckartsburg


pubcoverHerausgeber:

Boje Schmuhl
Vorstand der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt   
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
 
1998
ISBN 3-929330-93-8                   24,00 €

Verlag: Janos Stekovics






Haben einige Chronisten des 17. und 18. Jahrhunderts recht, so wurde die Eckartsburg durch Markgraf Ekkehard I.
im Jahre 998 - also vor nunmehr 1000 Jahren - errichtet.

Die Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt widmet deshalb der heute im Burgenlandkreis liegenden Feste diesen ersten Band einer eigenen neuen Schriftenreihe. Reich bebildert, liegt mit der Festschrift die erste umfassende Darstellung zur Geschichte der Eckartsburg vor. Das Gründungsjahr der Burg ist nicht gesichert überliefert.

1066 erstmals  urkundlich erwähnt, stammt die Feste in ihrer heutigen Gestalt aus dem 12. Jahrhundert.
Bis 1247 gehörte sie den Landgrafen von Thüringen, dann gelangte sie für mehrere Jahrhunderte unter die Hoheit
der Wettiner. Die Burg wurde verpfändet, erobert, war Verbannungsort, Gefängnis und Kornspeicher.

Das mächtige Bauwerk gilt als ein Symbol für die Heimat. Schon deshalb ist es ein selbstverständliches Anliegen
des Buches, mit einer breiten Themenvielfalt einen großen Interessentenkreis anzusprechen. Bau-, kultur- und sozialgeschichtliche Studien umfasst es ebenso wie denkmalpflegerische Beiträge.

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Band II – Jagdschloss Letzlingen Teil 1: 1559-1861

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Herausgeber:

Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

2001

ISBN 3-932863-53-4                  20,00 €
Verlag: Janos Stekovics  








Es war Brandenburgs Kurprinz Johann Georg, der um 1560 in der Wald- wie wildreichen Letzlinger Heide ein Jagdschloss errichten ließ und dieser beschaulichen kleinen Nebenresidenz in der Altmark den Namen „Hirschburg“ gab.

Das malerische Schloss war dem späteren Kurfürsten Jagddomizil, Hochzeits- und Regierungsstätte. Doch nach dem Tode seines Sohnes Joachim Friedrichs geriet es in Vergessenheit, und erst Preußens König Friedrich Wilhelm IV. erweckte es nach 1841 zu neuem Leben.
Das unter seiner maßgeblichen Mitwirkung von Friedrich August Stüler im neugotischen Stil umgebaute Schloss wurde zum Ausgangsort vieler Hofjagden. Kaiser Wilhelm I. jagte dort ebenso wie sein Enkel Wilhelm II. Einer der prominentesten Jagdgäste war Reichskanzler Otto von Bismarck. Ebenso kam der 1914 ermordete österreichische Thronfolger
Franz Ferdinand zur Jagd nach Letzlingen, wo auch „große Politik“ gemacht wurde.
Schloss Letzlingen ist das einzig erhaltene Hohenzollernschloss in Sachsen-Anhalt. Als das Bauwerk 1918 mit dem Sturz der Monarchie seine ursprüngliche Bestimmung verlor, diente es zunächst als Schulstätte,
dann als SA-Sportschule und schließlich als Lazarett und Krankenhaus.
Der vorliegende erste Teil der zweiteiligen Monografie befasst sich vor allem mit der Bau-, Nutzungs- und Jagdgeschichte dieses Schlosses von 1559
bis 1861. Und diese Geschichte spiegelt gleichermaßen altmärkische Heimat- und deutsche Nationalgeschichte.
Der von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt herausgegebene Band erschien anlässlich der 300. Wiederkehr der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III.
zum König Friedrich I. in Preußen im Jahre 1701.

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Band II – Jagdschloss Letzlingen Teil 2:  1861-2001

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Herausgeber:

Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
2002
ISBN 3-932863-54-2                   28,80 €
Verlag: Janos Stekovics









Das nach 1841 von Preußens König Friedrich Wilhelm IV. aus einem „Dornröschenschlaf“ erweckte Jagdschloss Letzlingen wurde zwischen 1861 und 1912 unter Wilhelm I. und dessen Enkel Wilhelm II. als Ausgangsort und gesellschaftlicher Mittelpunkt zahlreicher Hofjagden weit über die Grenzen der Altmark hinaus bekannt.

Das Jahr 1861 markiert mit dem Tod Friedrich Wilhelms IV. und dem Regierungsantritt seines Bruders
Wilhelm I. sowohl eine einschneidende politische Zäsur in der preußischen Geschichte, wie andererseits mit der Fertigstellung und Einweihung der noch nach Plänen Friedrich Wilhelms IV. entstandenen Schlosskirche ein wichtiger Einschnitt in der Baugeschichte des Jagschloss-Ensembles.

Im Schloss weilten illustre Jagdgesellschaften mit viel in- und ausländischer Prominenz, die sowohl den Wildreichtum
der Heide als auch die entspannte Atmosphäre eines solchen „Rendevous“ zu schätzen und zu nutzen wussten.
So manche wichtige politische Entscheidung wurde im Letzlinger Jagdschloss getroffen.

Nach Abdankung Kaiser Wilhelms II. im November 1918 war das Schloss von 1922 bis 1933 an die Freie Schul- und Werkgemeinschaft verpachtet. Die 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöste Schule unterrichtete nach reformpädagogischen Grundsätzen. 1933/34 diente das Schloss der NSDAP als SA-Sportschule.
Ab 1940 befand sich hier das Reservelazarett Nr. 105, und von 1945 bis 1991 fand das einstige Jagddomizil der Hohenzollern schließlich Verwendung als Krankenhaus.
Von 1997 bis 2001 wurde das Schloss umfassend rekonstruiert und saniert. Die museal genutzte erste Etage ist seit dem 19. Januar 2001 erstmals öffentlich zugänglich.


Mehrere Beiträge des Bandes geben Auskunft über die Jagdgeschichte der Colbitz-Letzlinger Heide, die nach 1871
zwar durch die „Kaiserjagden“ Wilhelms I. und Wilhelms II. bestimmt war, aber danach noch viele andere wechselvolle Schicksale erfuhr.
Trotz der 1935 erfolgten Einrichtung eines Artillerieversuchsplatzes wurde die Heide im Dritten Reich als
Staatsjagdrevier genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm für nahezu fünf Jahrzehnte die Rote Armee den Schießplatz. Im militärisch besetzten Gebiet lag die Jagdhoheit bei der sowjetischen Armeeführung,
die der umfänglichen Selbstversorgung ihrer Soldaten durch Wilddieberei aber keinen Einhalt gebot.

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Band III – Schloss Leitzkau


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Herausgeber:

Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
2005
ISBN 3-89923-102-3                   34,00 €

Verlag: Janos Stekovics








Am 18. August 995 erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos III. erwähnt, bekam Leitzkau vor allem durch das hier seit 1138/39 angesiedelte Prämonstratenserchorherrenstift historische Bedeutung.

Als im September 1155 Erzbischof Wichmann von Magdeburg und Bischof Wigger von Brandenburg die neue Basilika des Leitzkauer Stiftes weihten,  war auch Albrecht der Bär in Leitzkau.
Mit der Wiedereinrichtung des Brandenburger Bistums und seines Domstiftes zwischen 1161 und 1165 verlor der Leitzkauer Konvent aber seine bisher führende Position in der Diözese Brandenburg.
Kurfürst Joachim II. von Brandenburg nahm 1535 das säkularisierte Stift in seinen Besitz, das dann 1564 der berühmte, von der Weser stammende Obrist Hilmar von Münchhausen, kaufte.

In eine imposante Schlossanlage umgebaut, gilt diese bis heute als das östlichste Beispiel der Weserrenaissance und zugleich als Kleinod deutscher Architekturgeschichte.
Fast vier Jahrhunderte Lang blieb Schloss Leitzkau im Besitz der Familie von Münchhausen, die 1945 durch die Bodenreform enteignet wurde.


Das Gebäudeensemble bestand aus Schloss Neuhaus der Schlosskirche sowie aus Schloss Hobeck und Schloss Althaus, das –  durch Kriegseinwirkung im April 1945 stark beschädigt – schließlich so in Verfall geriet, dass es
Anfang der 1950er Jahre abgerissen werden musste.

Heute nutzt die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt das Schloss als Verwaltungssitz.

Der vorliegende Band befasst sich mit der historischen Bedeutung das Prämonstratenserstiftes, der wechselvollen Geschichte des Leitzkauer Renaissanceschlosses sowie mit wichtigen Personen und Ereignissen der Familiengeschichte derer von Münchhausen.

Mit ihm liegt nunmehr die erste umfassende Darstellung zur Geschichte des Leitzkauer Schlosses vor.

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Band IV -  Burg Falkenstein



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Herausgeber:

Boje E. Hans Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Dome und Schlösser
in Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

ISBN: 978-3-89923-131-1          29,80 €

Verlag Janos Stekovics








Seit über achthundert Jahren thront die Burg Falkenstein über dem Selketal. Ihre Errichtung geht auf Burchard I.
von der Konradsburg zurück, für den sich nach 1142 die Bezeichnung "de Valkenstein" findet.

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielten die Herren von der Asseburg den Falkenstein als erbliches Lehen.
In ihrem Besitz blieb die Burg bis 1945.
Der preußische König erhob August Ludwig von der Asseburg 1840 als Ludwig I. in den Grafenstand. Unter Graf Ludwig wurde die im 18. Jahrhundert stark vernachlässigte und baufällig gewordene Burg instandgesetzt und mit wertvollen Kunstgütern ausgestattet. Damals gestaltete der bekannte Baumeister Friedrich August Stüler einige Wohnräume und
den Rittersaal im Stil der Neugotik.
Graf Ludwig stieg zum preußischen Oberjägermeister auf und wurde Chef des königlichen Hofjagdamtes.
Und so sahen die Wälder um den Falkenstein auch ganz illustre Jagdgesellschaften.
1843 trafen sich zur "Dreikönigsjagd" die gekrönten Häupter von Preußen, Hannover und Sachsen auf dem Falkenstein, den auch Otto von Bismarck anlässlich einer Harzwanderung im Sommer 1846 gern besucht hat.


Die bereits im 19. Jahrhundert zur Besichtigung freigegebene Burg wurde im September 1945 durch die sogenannte Bodenreform enteignet und ab 1946 als Museum eingerichtet.
Heute gehört sie zur Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, die auch für das Museum zuständig ist.

Mit dem jetzt herausgegebenen Band über die Burg Falkenstein gibt es nunmehr eine erste umfassende Darstellung
zur wechselvollen Geschichte dieser alten Feste, deren äußere, "mittelalterlich" anmutende Gestalt scheinbar weitgehend unverändert geblieben ist. Ein Umstand, der insbesondere in der Zeit der Romantik für Begeisterung sorgte.
Diese magnetische Anziehungskraft hat sich die Burg bis in unsere Tage hinein  bewahrt.

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Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode

Katalog zur Ausstellung

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Herausgeber:
Vorstand der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
1996
ISBN 3-929330-70-9                   10,00 €











Der vorliegende Band erschien als Begleitbuch zu einer Ausstellung im Jahre 1996 aus Anlass des 100. Todestages
von Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode.


Wenn auch als Begleitbuch angelegt, so bietet der vorliegende Band einen umfassenden Überblick über den Schlossherren und seine Zeit. Sicher steht seine Person im Schatten von Bismarck, aber als Politiker
und Standesherr hatte er politische Bedeutung über seine Zeit hinaus. Sichtbares Zeichen seines Wirkens ist das über der Stadt liegende Schloss in Wernigerode.

Beschrieben wird nicht nur seine Laufbahn als Politiker, sondern auch sein Wirken auf kulturellem und sozialem Gebiet.
Ein nicht unwesentlicher Teil befasst sich mit dem Privatmann Fürst Otto  zu Stolberg-Wernigerode.
Als Ganzes bietet das Buch einen interessanten Einblick in ein Stück deutsche Geschichte.

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Eigentum des Volkes

Schloss Wernigerode. Depot für enteignetes Kunst- und Kulturgut

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Herausgeber:

Boje Schmuhl
Vorstand der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
1999
ISBN 3-932863-17-8                   12,50 €











In der Sowjetischen Besatzungszone wurde durch die „Bodenreform“ auch privates Kunst- und Kulturgut enteignet
und zum „Eigentum des Volkes“ erklärt.


Das Ausgleichsleistungsgesetz von 1994 sieht dessen Rückgabe vor. 450.000 Gegenstände – u. a. Gemälde, Möbel, Waffen, Textilien, Porzellane, Silber, Bücher und Archivalien – sind in Sachsen-Anhalt von dem Rückgabegebot betroffen.
Über zweitausend Anträge auf Restitution wurden gestellt.
Schloss Wernigerode war zwischen 1945 und 1949 ein Depot für tausende solcher Kunst- und Kulturgüter,
die 1949 dort auch zur Einrichtung eines „Feudalmuseums“ dienten
.
Das heute landeseigene Kunstgut wird seit 1996 von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt verwaltet.

Das Buch zeigt die Schwierigkeiten der Zuordnung des Kunstgutes an die früheren Eigentümer auf, es verdeutlicht die aktuell-politische Dimension des Problems und dokumentiert auch ein sehr emotional besetztes Stück Zeitgeschichte.

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Die Maria-Magdalenen-Kapelle der Moritzburg zu Halle


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Herausgegeben
im Auftrag der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten
des Landes Sachsen-Anhalt
von Heinrich L. Nickel
1999

ISBN 3-932863-35-6                     5,90 €













Die Maria-Magdalenen-Kapelle der Moritzburg zu Halle gehört zu den geschichtsträchtigsten und architektonisch schönsten Schlosskirchen an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit im mitteldeutschen Raum.

Als Kapelle der Erzbischöfe von Magdeburg war sie mit kostbaren Altargeräten, Reliquiaren und Altargemälden ausgestattet. m Dreißigjährigen Krieg brannte der Dachstuhl ab und das Gewölbe stürzte ein.
Im 18. Jahrhundert diente sie der Französisch-reformierten Gemeinde als Gotteshaus.
Vor einhundert Jahren wurde sie wieder aufgebaut, neu ausgestattet und als Universitätskirche geweiht.

In neun Beiträgen werden die Baugeschichte, die kunstgeschichtliche Einordnung in den spätmittelalterlichen Burgkapellenbau, die Rekonstruktion der ursprünglichen Ausstattung, die Restaurierungsgeschichte und die
Geschichte der kirchlichen Nutzung dargestellt, wobei die Autoren neue Forschungsergebnisse zum Teil hier
erstmals publizieren.

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Henrich Graf zu Stollberg-Wernigerode

Henrich Graf zu Stolberg-Wernigerode: Tagebuch über meinen Aufenthalt in Wien zur Zeit des Congresses

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Vom 9. September 1814 bis zum
April 1815

Bearbeitet von Doris Derdey.
Mit einer Einführung von Konrad Breitenborn und Uwe Lagatz

Herausgeber:
Boje Schmuhl
Direktor der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
2004
ISBN 3-89923-059-0                   18,00 €

Verlag Janos Stekovics



Auf dem Wiener Kongreß von 1814/15 vertrat Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode (1772 – 1854) die Interessen des Gesamthauses Stolberg, das nach dem Sturz Napoleons Gebiets- und Rechtsansprüche geltend machte.

 
Die vielfältigen Erlebnisse und Eindrücke während seines fast achtmonatigen Aufenthaltes in Wien hielt er in einem umfangreichen Tagebuch fest. Der Graf suchte die Unterstützung des preußischen Staatskanzlers Hardenberg.
Er traf mit Metternich und Preußens König Friedrich Wilhelm III., mit Wilhelm von Humboldt und dem Reichsfreiherren vom Stein zusammen. Sein Wiener Tagebuch erlaubt zugleich viele Einblicke in die geistig-kulturelle Atmosphäre
dieser Stadt.

Graf Henrich besuchte Bälle und Volksfeste, Theater-, Ballett- und Opernabende. Er erlebte Ludwig van Beethoven,
der eigene Werke dirigierte, und die umjubelte Pariser Tänzerin Emilia Bigottini.
 In Wiens literarischen Salons war er ein gerngesehener Gast. Henrich interessierte sich für Kunstsammlungen und Galerien, lernte Künstler, Gelehrte und Fabrikanten kennen.

Diese große Fülle an persönlich Erlebtem und Empfundenem geben seine Aufzeichnungen zeitnah und aktuell wieder. Als unmittelbarer Ausdruck des Geistes jener Zeit der politischen Neuordnung Europas ist dieses Tagebuch Geschichtsquelle und lebendiger Lesestoff von besonderem Reiz und Wert.

 
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Über den Sachsenspiegel

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Heiner Lück:  
Über den Sachsenspiegel:
Entstehung, Inhalt und Wirkung
des Rechtsbuches.
 
Mit einem Beitrag zu den Grafen
von Falkenstein im Mittelalter von
Joachim Schymalla

Herausgeber:
Boje Schmuhl
Direktor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
2. Auflage, 2005                       12,80 €

Verlag Janos Stekovics




Diese Publikation ist zu beziehen über:

Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Museum Burg Falkenstein
06543 Falkenstein / Harz OT Pansfelde

Tel. 034743 / 53 55 9-0
falkenstein@dome-schloesser.de



Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters. Dabei handelt es sich um eine
private schriftliche Aufzeichnung von Gewohnheitsrecht. Der Verfasser war Eike von Repgow, der in der Vorrede
seines Werkes Graf Hoyer von Falkenstein als Auftraggeber würdigt.

Während die Entstehungszeit des Rechtsbuches auf die Jahre zwischen 1220 und 1235 eingegrenzt werden kann,
steht der Ort der Aufzeichnung nicht fest. Er wird sehr wahrscheinlich im östlichen Harzvorland zu suchen sein.
Von den über 400 erhaltenen Handschriften und Fragmenten besitzen die vier Bilderhandschriften aus dem
14. Jahrhundert eine herausragende kulturgeschichtliche Bedeutung.
Inhaltlich enthält der Sachsenspiegel Regeln aus vielen Gebieten des mittelalterlichen Rechts.
Wegen seiner Wirklichkeitsnähe diente er als Vorbild für weitere Rechtsaufzeichnungen in West- und Süddeutschland.
In Verbindung mit dem Magdeburger Stadtrecht beeinflusste er maßgeblich die Rechtsentwicklung in Osteuropa.
In einigen deutschen Ländern wurde er erst 1900 außer Kraft gesetzt.

Vorliegendes Buch spiegelt den derzeitigen Forschungsstand wider.
Dr. jur. Heiner Lück ist Professor für Bürgerliches Recht, Europäische und Deutsche Rechtsgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie
der Wissenschaften zu Leipzig.

Der Band wird durch einen Beitrag von Joachim Schymalla, Historiker und Leiter des Museums Burg Falkenstein,
über die Grafen von Falkenstein im Mittelalter ergänzt.



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DVD - Domschätze Mitteldeutschlands  

                     

Domschätze
  Domschätze
    Mitteldeutschlands

    HALBERSTADT

     "Märtyrer, Gold und
     edle Seide"


    Preis: 8,90 €









Vertrieb:
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau
Am Schloss 4
39279 Leitzkau

Telefon: 039241 / 934-0
Fax:      039241 / 934-34
leitzkau@dome-schloesser.de


Er ist einer der schönsten gotischen Kirchenbauten Europas - der Dom St. Stephanus und Sixtus zu Halberstadt.
Seine Mauern bewahren einen der größten mittelalterlichen Kirchenschätze Deutschlands.

Seine Entstehungsgeschichte ist spannend. Sie beginnt im frühen 9. Jahrhundert unter Karl dem Großen und
erfährt unter Bischof Konrad von Krosigk den bedeutendsten Zuwachs.
Seine Kreuzzugsbeute aus Byzanz - atemberaubende Kunstwerke und Reliquien - verhilft Halberstadt zu Macht
und Ruhm.

Heute ist der einzigartige Domschatz wieder zu sehen und entführt die Besucher auf beeindruckende Weise in die
Welt des Mittelalters.


Jahrbücher


                             Jahrbuch 2002/03                     

    Jahrbuch 2002/03                   

    Herausgeber:
    Boje E. Hans Schmuhl
    Vorstand der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes
    Sachsen-Anhalt und Stiftung zum Erhalt und zur Nutzung der Dome, Kirchen
    und Klöster des Landes Sachsen-Anhalt (Domstiftung)
    Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

    3. Jahrgang 2004                       6,00 €

                                  




Jahrbuch 2004/05
    Jahrbuch 2004/05

    Herausgeber:
    Boje E. Hans Schmuhl
    Vorstand der Stiftung Dome und
    Schlösser in Sachsen-Anhalt und
    Stiftung Kloster Michaelstein
    Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

    4. Jahrgang 2006        
                 
    ISBN 3-00-019351-0                     
    ISBN 978-3-00-019351-4            6,00 €



Jahrbuch 2006/07
    Jahrbuch 2006/07

    Herausgeber:
    Boje E. Hans Schmuhl
    Vorstand der Stiftung Dome und
    Schlösser in Sachsen-Anhalt und
    Stiftung Kloster Michaelstein
    Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

    5. Jahrgang 2008   
                      
    ISBN: 978-3-00-026458-0           6,00 €


        
                            

Jahrbuch 2008/08
    Jahrbuch 2008/09

    Herausgeber:
    Boje E. Hans Schmuhl
    Vorstand der Stiftung Dome und
    Schlösser in Sachsen-Anhalt und
    Stiftung Kloster Michaelstein
    Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau

    6. Jahrgang 2010

    ISBN: 978-3-00-031297-7         6,00 €







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