Kloster und Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben

Kloster Hamersleben

Geschichte


Trotz ihrer Abgelegenheit – am Rande des Großen Bruchs – 22 km nördlich von Halberstadt, ist die Stiftskirche
St. Pankratius in Hamersleben ein Geheimtip für alle Liebhaber der romanischen Architektur.

Schon von weitem künden die aufragenden Türme der Stiftskirche St. Pankratius von einem Bauwerk,
das zu den bedeutendsten hochromanischen Basiliken Deutschlands zählt. Sie ist wohl die vollkommenste romanische Anlage in dieser Region.
Von besonderer Bedeutung sind die Säulenkapitelle im Inneren der Kirche.

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Besuchen Sie dieses architektonische Kleinod und lassen Sie sich in eine andere Zeit mitnehmen.
Sie stellt ein ganz außergewöhnliches Ziel an der Straße der Romanik dar.

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Zeittafel

1112 Bischof Reinhard von Halberstadt stellt am 9. August die Stiftungsurkunde für das Augustiner Chorherrenstift aus. Verlegt hatte man das Kloster von Osterwieck nach Hamersleben bereits
um 1109 /1111.
1111/12 Beginn der Bauvorbereitungen und Beginn der Errichtung der Ostpartie der Kirche.
Die Steinbearbeitung zeichnet sich durch eine hohe Qualität aus.
1116 Papst Paschalis II. nimmt den Hamersleber Konvent mit seiner festgelegten Ordnung und den Stiftsbesitz unter seinen Schutz.
1140 ist der Fertigstellungstermin anzusetzen, dafür spricht die angewandt Bautechnik und die einheitliche Planung. Eine Weiheurkunde für die Stiftskirche fehlt.
13. Jh. geht die Blütezeit des Chorherrenstiftes zu Ende. Wirtschaftliche Probleme führten zur allmählichen Verarmung.
1447 kommt Augustinerprior Johannes Busch auf Weisung von Bischof Burchard III. nach Hamersleben und reformiert den Konvent nach der „Windesheimer Ordnung“.
1452/53 tritt der Konvent dieser Kongregation bei. Dieser Beitritt leitet eine wirtschaftliche fruchtbare
Phase ein.
1557 tritt die Gemeinde Hamersleben zum lutherischen Glauben über.
Eine Kapelle des Stiftes wurde für die Dorfbewohner hergerichtet.
1648 kam das gesamte Bistum Halberstadt unter brandenburgisch-preußische Verwaltung.
nach 1680 erhielt die Kirche eine völlig neue Ausstattung nach dem Zeitgeschmack.
1804 wurde das Stift säkularisiert und zusammen mit dem großen Landbesitz in eine königliche Domäne umgewandelt. Stiftskirche und Klausurgebäude blieben der kleinen katholischen Gemeinde erhalten.
1963 begannen umfangreiche Restaurierungsarbeiten. Dabei wurde auch wieder der romanische Raumeindruck in den Mittelpunkt gerückt. Die barocken Einbauten, z. B. Altar und Orgel,  wurden
an ihrem Platz belassen.
1996 ging die Stiftskirche in das Eigentum der Domstiftung über.
Seitdem findet eine intensive Baupflege statt.

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Ansprechpartner


Katholisches Pfarramt
Klosterhof 8
39393 Hamersleben

Tel./Fax: 039401/ 483


Öffnungszeiten: (außer bei Veranstaltungen und Gottesdiensten)

Sommer: täglich 9.00 - 18.00 Uhr
Winter: täglich 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung



Führungen können im Pfarrbüro unter o. g. Telefonnummer angemeldet werden.

Spezielle Führungen werden auf Wunsch durchgeführt (z. B. Kinderführungen, Führungen für Architekten etc).


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