

Hoch über der Selke, inmitten des Europäischen
Naturschutzgebietes, erhebt sich auf
einem Bergsporn die Burg Falkenstein.
1120 taucht Burchard von der Konradsburg erstmals als Herr zu
Falkenstein auf,
seit 1155 führen die Falkensteiner in den Quellen den
Grafentitel.
Um 1200 erlangten sie die Vogtei über das Reichsstift
Quedlinburg.
Graf Hoyer förderte zu Beginn des 13. Jh. den Rechtskundigen
Eike von Repgow.
Daran knüpft offenbar die Legende, Eike habe seinen
„Sachsenspiegel“ auf dem
Falkenstein verfasst.
Nach Erlöschen der Falkensteiner 1334 übernahmen die Herren von
der Asseburg 1437 die Anlage mit allen Besitzungen. Ihre
intensive Bautätigkeit im 15.-17. Jh. wahrte jedoch den
mittelalterlichen Grundcharakter der Burg.
Im 19. Jh. erhielten die nunmehrigen Grafen von der
Asseburg-Falkenstein die Würde eines preußischen
Hofjägermeisters. In ihrem Auftrag gestaltete der Hofbaumeister
der Hohenzollern, Friedrich August Stüler, einige Innenräume im
Stil der „Babelsberger“ Neogotik. Nicht mehr dem Zeitgeschmack
entsprechend, entfernte man im
20. Jh. diese Fassung wieder.

Heute
beherbergt
die Burg ein Museum.
In den letzten Jahren wurden viele Räume aufwendig
restauriert und in ihren originalen Zustand zurückversetzt.
Genannt seien hier der Rittersaal mit der reich gedeckten
Tafel, die voll funktionstüchtige „alte Küche“, die Herrenstube,
Gotischer Salon mit dem Pleyel-Hammerflügel, die Burgkapelle mit
ihren einmaligen hochmittelalterlichen Glasfenstern und der
kleinen Schrankorgel.
Die heute wieder in altem Glanze erstrahlenden Königszimmer im
Erdgeschoss, nach Plänen von F. A. Stüler,
dienen auch als Standesamt.
Mit dem Sachsenspiegel und seiner europäischen Wirkung befasst
sich eine Dauerausstellung in der Burg.
Dieses Rechtsbuch entstand um 1220/35, wahrscheinlich im
nordöstlichen Harzraum.
Es beeinflusste im Zusammenhang mit dem Magdeburger Stadtrecht
vor allem die rechtliche Entwicklung des osteuropäischen Raumes.
Bis zum heutigen Tage finden sich seine Spuren im gültigen
Gesetzeswerk.
Seit geraumer Zeit wird auf der Burg Falkenstein auch wieder die
über viertausend Jahre alte Kunst der Falknerei betrieben. Ein
erfahrener Falkner zeigt seine Kunst von März bis Oktober dem
staunenden Publikum.
Die Burg bietet für alle Besucher ein reichhaltiges Programm.
Für große und kleine Feiern und für eine Rast lädt das ganze
Jahr über die
Burggaststätte „Krummes Tor“ zum Verweilen ein.
Tel.-Nr. 034743 / 62 012
Die
Burg Falkenstein liegt auf der Südroute der „Straße der
Romanik“.
| 1021 | wird mit Egeno erstmals ein Konradsburger erwähnt. |
| 1120 | Bau der Burg unter Burchard d.J. von der Konradsburg: Kernburg, Vorburg. |
| seit 1155 | tauchen die Falkensteiner als Grafen auf. |
| 1220 / 35 | Eike von Repgow verfasst den Sachsenspiegel. |
| 1. H. 13. Jh. | Ausbau der Burg: Kapelle, Palas, Befestigungen und Zwinger. |
| 12./13. Jh. | erfolgen bauliche Veränderungen und Erweiterungen auf dem Falkenstein. |
| 1332 | Burchard V., der
letzte Falkensteiner Graf, schenkte Burg und Herrschaft
Falkenstein mit allem Zubehör dem Hochstift Halberstadt. Mit seinem Tod erlosch 1334 das Geschlecht der Falkensteiner. |
| Ab 1437 | ist die Burg im Besitz der Herren von der Asseburg. |
| 1449 | wird die Pfandschaft in ein Erblehen umgewandelt. |
| 15./17. Jh. | erfolgt eine
grundlegende Sanierung und Erweiterung der Burg. Die Vorburg wird als Wirtschaftshof ausgebaut. |
| Ende 18. Jh. | werden die Aufbauten
der Vorburg auf Abbruch verkauft, die Burg als ständiger
Wohnsitz zugunsten des Meisdorfer Schlosses aufgegeben. |
| 19. Jh. | Graf Ludwig I. von der Asseburg-Falkenstein baut nach dem Verfall die Burg als Jagd- und Sommerresidenz aus. |
| 20. Jh. | In den 30er Jahren erfolgen die letzten großen baulichen Veränderungen in den Wohnräumen. |
| 1946 | Schon seit dem 19. Jh. teilweise öffentlich zugänglich, erfolgt nach einem Beschluss des Landtages von Sachsen-Anhalt die Wiedereröffnung als Museum. |
| 1953 | wurden bereits über 50.000 Gäste auf der Burg gezählt. |
| 1993 |
Aufnahme der Burg Falkenstein in
die "Straße der Romanik" |
| 1996 | wird die Burg
Falkenstein mit Gründung der Stiftung Schlösser, Burgen
und Gärten Sachsen-Anhalt Teil der Stiftung. |
| 1997 | Eröffnung der
Sachsenspiegelausstellung. Öffnung der Kasse in der Vorburg und damit Erschließung der ursprünglichen Wegführung. |
| 1998 | 01. Januar
Betriebsübergang des Museums an die Stiftung. Am 01. April Eröffnung der Burggaststätte "Krummes Tor". Die restaurierte spätgotische Alte Küche in der Kernburg wird Teil des Ausstellungsrundganges. |
| 1999 | im März wurden die sogenannten Königszimmer der Öffentlichkeit übergeben. Nach der Rekonstruktion der Raumstruktur sind sie wieder in den Formen Stülers erlebbar. |
| 2001 | nach umfassenden und
langwierigen Restaurierungsarbeiten konnte die Burgkapelle
wieder eröffnet werden. In diesem Zusammenhang kehrte die Schrankorgel an ihren alten Platz zurück. Heute kann hier geheiratet werden. |
| 2006 | das Museum feiert
sein 60 jähriges Bestehen. Erstmals wird eine umfassende wissenschaftliche Publikation erarbeitet und den Lesern im September vorgestellt. |
| 2007 |
Die umfangreiche und aufwendige
Sanierung im Obergeschoss des Südflügels mit dem
Rittersaal und der angrenzenden Großen Kammer sowie der
Grünen Stube wird abgeschlossen. |
| 2010 |
Nach ca. 20-monatiger Schließung
ist seit Mai der Bergfried wieder für den
Besucherverkehr freigegeben. Neu eingebaute
Eichenholztreppen und durchgeführte Brandschutzmaßnahmen
gewährleisten einen sicheren Zugang bis zur
Aussichtsplattform. |
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Museum Burg Falkenstein
Leiter Museum Herr Joachim Schymalla
06543 Falkenstein/Harz OT Pansfelde
Tel.: 034743 / 535 59-0
Fax: 034743 / 535 59-20
j.schymalla@dome-schloesser.de
falkenstein@dome-schloesser.de

April - Oktober
täglich 10 - 18 Uhr
Einlass- und Kassenschluss: 17.30 Uhr
November - März
Di - So 10 - 16.30 Uhr
Einlass- und Kassenschluss: 16.00 Uhr
montags (außer an Feiertagen) und am 24.12. geschlossen!
Die Burggaststätte
"Krummes Tor" ist von dienstags bis sonntags von 11 - 18 Uhr
geöffnet.
Sie befindet sich im Museumsgelände und ist während der Öffnungszeiten des Museums nicht separat erreichbar.
Im Zeitraum von November bis März sind abweichende
Öffnungszeiten möglich. Nähere Informationen zu den
Öffnungszeiten erhalten Sie unter folgender Telefonnummer: 03 47
43 / 81 74.
E-Mail: info@harz-burg-falkenstein.de
Internet: www.ritteressen-burg-falkenstein.de
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz "Gartenhaus" erreichen Sie die Burg
Falkenstein durch das Naturschutzgebiet über den ca. 1,7 km
langen Wanderweg.
Sie können auch die im
Pendelverkehr fahrende Falkensteiner Bimmelbahn (Tel.
034743 - 8174) oder einen
Kremser (Tel. 034743 – 8164) nutzen.
Anfahrtskizze:

| November bis Februar |
März bis Oktober |
|
| Erwachsene/Senioren |
5,00 € |
6,00 € |
| Familienkarte (max. 2 Ewachsene und schulpflichtige Kinder) |
12,50 € |
15.00 € |
| Ermäßigte (Kinder 6-16 Jahre, Schüler über 16 Jahre, Studenten, Auszubildende, Schwerbeschädigte und Arbeitssuchende nur gegen Vorlage eines Berechtigungsausweises |
3,00 € |
3,50 € |
| Gruppen
ab 10 Personen (Erwachsene und Senioren) |
4,50 € |
5,00 € |
| Gruppen ab 10 Personen (Ermäßigte) |
2,50 € |
3,00 € |
| Führungszuschlag (Erwachsene und
Senioren) |
2,00 € |
2,00 € |
| Führungszuschlag (Kinder von 6 bis
16 Jahre) |
1,00 € |
1,00 € |
| Projekte
(außer "Der Sachsenspiegel") |
4,00 € |
4,50 € |
| Projekt "Der
Sachsenspiegel" |
7,00 € |
7,00 € |
| Kindergeburtstage mit Spaßgarantie (mindestens 8 Kinder) (Kinder unter 6 Jahre frei) |
6,00 € |
7,00 € |
| Schatzsuche (Angebot für
Kindergartenkinder) |
2,00 € |
2,00 € |
| Jahreskarte (gilt nicht bei Veranstaltungen) |
17,00
€ |
17,00
€ |
| Jahreskarte ermäßigt (gilt nicht bei Veranstaltungen) |
10,00
€ |
10,00
€ |



| 25.
März bis 09. Juni |
"Natur - Wegweiser
des Lebens" - eine Sonderausstellung Die Goldschmiedin Alexandra Golze aus Egeln zeigt, dass Schmuck nicht nur schön anzusehen ist. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Natur, denn so natürlich wie diese Steine entstehen, so natürlich ist auch der Schmuck, welcher aus ihnen hergestellt wird.
![]() |
| 09.
bis 12. Mai täglich von 10 bis 20 Uhr |
4. Ritterfest
& Himmelfahrt - mittelalterliche Klängen mit "LAMarotte" - Geschichten und Märchen - großes Ritterlager und Schaukämpfe - Kinderspiel fürs kleine Volk - Fakir und Feuershow
![]() Nähere Informationen erfahren Sie unter: www.carnica-spectaculi.de |
| 19. und 20. Mai 11.30 Uhr und 15.00 Uhr im Königszimmer "Veni Sancte Spiritus" 13.00 Uhr in der Kapelle |
"Das Paradies der
untergehenden Sonne" Pfingstkonzerte mit Stella Splendens "Das Paradies der untergehenden Sonne" - ein musikalischer Ausflug nach Irland, England und in die Bretagne (Liebeslyrik zur Keltischen Harfe und Geschichten vom Naturvolk der Kelten von den Grünen Inseln am Atlantik). ![]() "Veni Sancte Spiritus" - Ein geistliches Pfingstkonzert mit Liedern aus 1000 Jahren (Gregorianik, Hildegard von Bingen, Cantigas, Laudi, Geistliche Minne) |
| 12. Juni 19.00 Uhr |
Spätschicht ...
auf Burg Falkenstein "Drums and Flames" - Trommeln am Feuer für Alle An diesem Abend haben Menschen jeden Alters, vom Kind bis zum Senior, im Burghof die Gelegenheit, spontan und gemeinsam auf Trommeln und Perkussionsinstrumenten Musik zu machen. Wer befürchtet, dass dies in einem Chaos endet, der kann beruhigt sein: bei einem Drum Circle entsteht immer wieder ein neues Musikstück, ohne dass auch nur ein Mitspieler Noten kennen muss oder schon einmal ein Musikinstrument gespielt hat. Im Mittelpunkt stehen Entspannung, gemeinschaftliches Erlebnis und Spass an der Musik. Instrumente sind ausreichend vorhanden! Vorab kann das Museum besichtigt werden. Preis: 6,00 €, ermäßigt 3,50 €. |
| 16. Juni bis 06.
Oktober |
"Neue Kunst in
Alten Mauern" -
20 Jahre "Straße der Romanik" Sonderausstellung "Jenseits des Sichtbaren" - Malerei von Frank Nitsche Aus Anlass des zwanzigjährigen Bestehens der "Straße der Romanik" präsentieren der Tourismusverband des Landes sowie der Bundesverband der Bildenden Künstler an 19 Standorten Kunstwerke von 59 Künstlern des Landes Sachsen-Anhalt. Auf der Burg Falkenstein zeigt der Aschersleber Maler Frank Nitsche Landschaften und Stillleben. Die Werke werden zum Teil in die historische Ausstellung eingebettet. Eine spannende Begegnung von alter und neuer Kunst wartet auf den interessierten Besucher. |
| 06. Juli 19.30 Uhr |
8. Falkensteiner
Minneturnier - "Bleiben oder Scheiden? Lieder von Abschied oder Wiederkehr" In den Liedern des Abends geht es um Verlust: Der mühsam gezähmte Falke fliegt davon, man sieht ihn nur noch mit seidenen Riemen geschmückt am Himmel fliegen. Die schöne Dame, die am Morgen ihren heimlichen Geliebten gehen lassen muss: Wird sie ihn jemals wiedersehen? Nicht zuletzt der Ritter, der ins Heilige Land aufbricht. Berühmte Minnesänger wie Chastelain de Coucy und Friedrich von Hausen beschrieben diesen Moment in unendlich traurigen Liedern. Es geht also richtig ans Herz am 6. Juli. Doch wer die Minneturniere kennt, weiß, dass es immer wieder etwas zu lachen gibt. Dafür sorgen schon die Moderatoren der Veranstaltung: der neunmalkluge Meister Frauenlob (Peter Will) und sein Begleiter, der Henker Stempfel (Bernd Bonnet). Im Wettbewerb stehen illustre Stars der Minnesang-Szene: Knud Seckel, Thomas Schallaböck, Ursel Peters, Frank Wunderlich, Claudia Heidl, Holger Schäfer und Olaf Casalich. Als Ehrengäste sind die im letzten Jahr zum "Traumpaar des Mittelalters" gewählten Interpreten Dagmar Jahn und Hans Hegner noch einmal in der Rolle von "Tristan und Isolde" zu erleben. In Szene gesetzt wird der Abend durch das Musik-theater Dingo unter Leitung von Dr. Lothar Jahn. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter: www.minnesang.com |
| 12. Juli 19.00 Uhr |
Spätschicht ...
auf Burg Falkenstein "... reiche mir die Hand, Wandersmann..." Schon in der Zeit der Romantiker war der Falkenstein Ziel staunender Besucher. Ihre Eindrücke hielten Sie in Grafiken und Gemälden fest. Daneben finden sich etliche Reisebeschreibungen der Burg, die nicht immer nur den Ort, sondern auch die Einbildungskraft der Besucher widerspiegeln. Die thematische Führung folgt innerhalb der Mauern den wortgewaltigen Spuren. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt! Deshalb wird um vorherige Anmeldung unter Tel.: 034743 / 53 55 914 oder per E-Mail an n.breitschuh@dome-schloesser.de gebeten. Der Preis pro Teilnehmer beträgt 7,00 €, ermäßigt 4,00 €. |
| 16. Juli bis 29.
August Dienstag u. Donnerstag von 10 Uhr bis 15 Uhr |
SOMMERFERIENANGEBOT In den Sommerferien können unsere jungen Besucher wieder jeden Dienstag und Donnerstag jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr ins Burgleben eintauchen und sich in der mittelalterlichen Werkstatt je nach Angebot mit Leder, Wolle, Wachs oder Tinte betätigen sowie ihr Können in ritterlichen Spielen unter Beweis stellen. ![]() Das jeweilige Tagesprogramm wird durch Aushang bekannt gegeben. Das Angebot ist im Eintrittspreis enthalten. Es fallen ggf. Materialkosten an. |
| 24. Juli bis 31.
Juli |
4. Projektwoche
"Gelebtes Mittelalter auf Burg Falkenstein" Recht und Gerechtigkeit Ob gesprochenes Recht im Mittelalter auch immer Gerechtigkeit für alle bedeutet hat? Um dieses herauszufinden, lädt der Verein Gelebtes Mittelalter e.V. mit den GreifenRittern alle interessierten Kinder mit ihren Eltern vom 24. bis 31. Juli auf historischen Boden der Burg Falkenstein im Harz ein. Ritter, Märchenerzähler, Handwerker, ein mittelalterliches Schaukochen, Schaukämpfe sowie zahlreiche Aktionen zum Mitmachen versprechen spannende und erlebnisreiche Ferientage auf Burg Falkenstein. ![]() Nähere Informationen zu gegebener Zeit auch unter: www.gelebtes-mittelalter.de |
| 09. August 19.00 Uhr |
Spätschicht ...
auf Burg Falkenstein "Scriptorium - ein Exkurs zur Entwicklung der Schrift anhand praktischer Beispiele Die Erfindung und Entwicklung der Schrift gehört zu den höchsten kulturellen Errungenschaften der Menschheit. Erst die Schrift ermöglichte es, Erkenntnisse und Wissen zu bewahren und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. An diesem Abend erfährt der interessierte Besucher anhand von zahlreichen Beispielen wie dem Sachsenspiegel, welche Entwicklung die Schrift von der Bilderschrift als früheste Form bis zu unseren heutigen modernen Schrift nahm. Es werden eine Vielzahl von Schriftarten und -unterlagen vorgestellt, welche im Selbstversuch ausprobiert werden dürfen. ![]() Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt. Um vorherige Anmeldung wird unter der Tel.-Nr. 034 743 / 53 55 914 oder per E-Mail an n.breitschuh@dome-schloesser.de gebeten. Die Ausstellung kann vorab besichtigt werden. Der Preis beträgt 8,00 €, ermäßigt 4,50 € inkl. Materialkosten. |
| 26. August |
"Roman(t)ische
Burg Falkenstein" Aktionstag im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "In 80 Tagen um die Straße der Romanik" Mit Beginn des 19. Jahrhunderts erlangte die Burg Falkenstein eine neue Bedeutung. Die Romantiker entdeckten ihn als "ideale Ritterburg" mit allen Attributen, die der Erwartungshaltung entsprachen. Zahlreiche Darstellungen, u. a. von L. Richter, W. von Kügelgen oder W. Steuerwaldt und Reisebeschreibungen belegen dieses Interesse. Gleichzeitig stieg Ludwig von der Asseburg am preußischen Hof zum Oberhofjägermeister und Chef des Hofjagdamtes auf. Seine neue Stellung manifestierte sich beim Ausbau der Burg und der Anlage von Sammlungen. Thematische Führungen sollen an diesem Tag die romantische Zeit der ursprünglich romanischen Burg näher bringen. Nähere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit unter www.burg-falkenstein.de |
| 13. September 19.00 Uhr |
Spätschicht ...
auf Burg Falkenstein "Kleider machen Leute - Leute machen Kleider?" Alltagskleidung und Kleiderordnung im Mittelalter Die Kleidung diente nicht nur als Schutz vor Kälte und Witterung, sondern auch der gesellschaftlichen Ordnungsvorstellung. Anhand der Kleidung ließen sich Rang, Geschlecht, Alter oder Stand des Trägers ablesen. Auch Farbe, Schnitt und Verarbeitung ließen Rückschlüsse auf die sittliche Gesinnung zu. Welche Stoffe wurden für die Herstellung der Kleidung verwendet?Diese und andere Fragen werden an diesem unterhaltsamen Abend beantwortet. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt. Deshalb wird um vorherige Anmeldung unter der Tel.-Nr. 034 743 / 53 55 915 oder per E-Mail an t.stoermer@dome-schloesser.de gebeten. Der Preis beträgt 8,00 €, ermäßigt 4,50 €. |
| 03. bis 06.
Oktober |
19.
Mittelalterliches Burgfest - "Eine Burg in festen Händen" Die Falkensteiner Herren und ihr immobiles Meisterstück Zum 19. Burgfest vom 03. bis 06. Oktober ist mit viel Jubel und Trubel zu rechnen. Draußen vor den Toren toben Machtkämpfe um die Herrschaftsaufteilung im nordöstlichen Harz und Bernd lässt seine Burg zu einer festen bauen. Alte Mauern fallen und werden schöner und trutziger gesetzt. Zwischen den Wänden und aller Bautätigkeit entstehen nicht nur Wehrgänge, sondern auch herrliche Festräume wie der ALTE SAAL mit seiner reichen Ausstattung. Das muss gefeiert werden! Moriskentänzer werden geladen, die genau wie die Musiker und Spielleute (u. a. Scherbelhaufen) die festen Dielenböden zum Vibrieren bringen. Garköche und Kuchenbäcker für die Leckermäuler konkurrieren mit den Küfern und Brauern. Die Möbelbauer und Daubner haben die Hände voll zu tun, sodass sie sogar das Publikum auffordern müssen, ihnen zu helfen. Die Wand- und Tafelmaler tun Ihr Buntestes und Drache Tidian hat seinen Bruder auf die Burg geladen, um ihm das Feuerspucken mittels Kanonenschuss beizubringen. Da ist es kein Wunder, dass auch die Ritter zu friedlichen Wettstreiten eintreffen - ein schönes Fest im Goldenen Herbst anno 1450, wozu alle Neu- und Gierigen geladen sind! Nähere Informationen sowie das komplette Programm finden sie zu gegebener Zeit unter: www.burg-falkenstein.de |
| 25.
Oktober u n d 08. November jeweils um 17.30 Uhr |
"Es ist Nacht auf
Burg Falkenstein..." - eine Taschenlampenführung für
Familien Es ist Nacht. Die Burg Falkenstein liegt im Dunkeln. Doch ein paar Lichter bewegen sich durch die Räume ... sind da die Burggeister unterwegs? Wer glaubt denn an Geister? Es sind Kinder mit ihren Eltern
und Großeltern, die die Burg mit der Taschenlampe Die Familienführung richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren. Der Preis beträgt 7,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt, so dass um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 034 743 - 53 55 915 oder per Mail an t.stoermer@dome-schloesser.de gebeten wird. Bitte bringen Sie eine Taschenlampe mit und denken Sie an warme Kleidung! Beachten Sie bitte auch, dass der Fußweg zur Burg nicht beleuchtet ist. |
| 01. Dezember 13 Uhr bis 17 Uhr (1. Advent) |
Advent auf Burg
Falkenstein Nähere Informationen sowie das gesamte Programm finden Sie zu gegebener Zeit unter: www.burg-falkenstein.de |
Bei Veranstaltungen sind abweichende Regelungen möglich!
|
| Henriette Sophie von Stammer (1698 – 1778), Gemälde von Gottlieb Leberecht ca. 1730 |
Die Kosten der Restaurierung für das Gemälde belaufen sich auf
ca. 2.000 €.

Für die Reparatur des Seitenarmes am
Kronleuchter werden ca. 2.600 € benötigt.
Mit einer Spende können Sie diese
Maßnahmen persönlich unterstützen.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine
Spendenquittung aus.
Bitte vergessen Sie dabei Ihre Anschrift auf der
Überweisung nicht!
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Museum Burg Falkenstein
06543 Falkenstein/Harz OT Pansfelde
Tel: 034743/ 5355 913
Fax: 034743/ 5355 920
j.schymalla@dome-schloesser.de
falkenstein@dome-schloesser.de
Bankverbindung
Konto: 050 200 5050
BLZ:
810 540 00
Sparkasse
Jerichower Land
| Größe: | ca. 170 m² |
| Nutzung: | ganzjährig |
Bewirtung: |
Ausschließlich über Gastronomie „Krummes Tor“ in der Burganlage möglich! (Tel.-Nr.: 034743/ 62012) |
Nutzungsentgelt: |
Auf Anfrage zzgl. Betriebskosten für Strom. Die Endreinigung obliegt dem Nutzer. |
Besonderheiten: |
Schloss- und Museumsführungen sind im Zusammenhang mit der Nutzung nach Absprache möglich. In der Kernburg ist kein Wasseranschluss vorhanden! Aufgrund von Bodenunebenheiten besteht eine eingeschränkte Stellmöglichkeit für Bestuhlung und Tische. |
Ansprechpartner: |
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt Museum Burg Falkenstein 06543 Falkenstein/ Harz OT Pansfelde Herr Roland Gehlhaar Tel.-Nr.: 034743/ 5355916 Fax-Nr.: 034743/ 5355920 r.gehlhaar@dome-schloesser.de falkenstein@dome-schloesser.de |
Die Seminarräume sind geeignet für:
| Größe: | Seminarraum I: 54 m² Seminarraum II: 31 m² |
Sitze: |
Seminarraum I: max. 20 Seminarraum II: max. 12 |
Ausstattung: |
Bestuhlung, Tische, Flip-Chart nur Seminarraum I: festinstallierte Projektionswand auf Wunsch: Overhead-Projektor, Dia-Projektor, mobile Projektionswand, TV-Gerät, Videorecorder |
Nutzung: |
ganzjährig (beheizbar) |
Bewirtung: |
Ausschließlich über Gastronomie „Krummes Tor“ in der Burganlage möglich! (Tel.-Nr.: 034743/ 62012) |
Nutzungsentgelt: |
Auf Anfrage inklusive Nebenkostenpauschale. |
Besonderheiten: |
Burg- und Museumsführungen sind auch hier im Zusammenhang mit der Nutzung nach Absprache möglich. Für Busse gibt es nur eine eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeit. Eine Toilettenbenutzung ist im Gaststättenbereich bzw. Besucher-WC im Außenbereich möglich. |
Ansprechpartner: |
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt Museum Burg Falkenstein 06543 Falkenstein/ Harz OT Pansfelde Herr Roland Gehlhaar Tel.-Nr.: 034743/ 5355916 Fax-Nr.: 034743/ 5355920 r.gehlhaar@dome-schloesser.de falkenstein@dome-schloesser.de |

Das Königszimmer ist geeignet für:
| Größe: | 93,5 m² |
| Sitze: | max. 70 |
Ausstattung: |
Bestuhlung, Tische auf Wunsch: Overhead-Projektor, Dia-Projektor, mobile Projektionswand, TV-Gerät, Videorecorder |
Nutzung: |
ganzjährig (beheizbar) |
Bewirtung: |
Im Königszimmer ist keine Form von Catering möglich. Bewirtung in der Gastronomie „Krummes Tor“ in der Burganlage möglich (Tel.-Nr.: 034743/ 62012) |
Nutzungsentgelt: |
Auf Anfrage inklusive Nebenkostenpauschale. |
Besonderheiten: |
Burg-/ Museumsführungen im Zusammenhang mit der Nutzung sind in Absprache möglich! Im Königszimmer auf Burg Falkenstein werden standesamtlich Trauungen durchgeführt. Anfragen bzw. Anmeldungen richten Sie bitte direkt an: Stadt Falkenstein/ Harz Standesamt Ermsleben Markt 1 06543 Falkenstein/ Harz OT Ermsleben (Tel.-Nr.: 034743/ 96-0) In der Burgkapelle sind auch kirchliche Trauungen möglich. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Burg gern zur Verfügung. Für Busse gibt es nur eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten. Die Toilettenbenutzung ist im Gaststättenbereich bzw. Besucher-WC im Außenbereich möglich. |
Ansprechpartner: |
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt Museum Burg Falkenstein 06543 Falkenstein/ Harz OT Pansfelde Herr Roland Gehlhaar Tel.-Nr.: 034743/ 5355916 Fax-Nr.: 034743/ 5355920 r.gehlhaar@dome-schloesser.de falkenstein@dome-schloesser.de |
Über folgenden Link können Sie einen Film
zur Wanderung auf die Burg Falkenstein im Selketal
2011sehen:
